Mehr als 2500 Kilometer, viele Stunden im Auto, beeindruckende Landschaften, tolle Erlebnisse, interessante Kultur und viel Spaß - das ist das Resümee des diesjährigen Extreme Austria Road Trips. 2 Wochen sind wir nun quer durch Österreich gefahren und haben gesehen, dass Österreich sehr viel zu bieten hat - mehr als sich mancher im Vorfeld vorgestellt hat! 10 Menschen - bunt zusammengewürfelt aus unterschiedlichen Ecken Österreichs haben ein tolles Abenteuer erlebt, neue Freundschaften wurden geschlossen und Erfahrungen gemacht, die uns keiner mehr nehmen kann. Bleibt eigentlich nur mehr eins zu sagen: „Danke an alle Sponsoren die es uns ermöglicht haben, das alles zu erleben!!!“
Thomas H: „Das war der Trip meines Lebens. Sowohl die einzelnen Stationen, die Gruppe als auch die Stimmung während des Trips waren einfach genial!!!“
Friedl: „Hammer Trip, Hammer Leute, Hammer Stationen - Sehr empfehlenswert!“
Gudrun: „Nein Mann ich will noch nicht gehen….ich will noch ein bisschen roadtrippen! Es war einfach extrem geil.“
Thomas K.: „3000 Kilometer – 9 Bundesländer – 25 Highlights – 4 Fiat 500 – das war der Extreme Austria Road Trip 2010. Klingt prickelnd, war auch so!“
Happy End - 15. Tag
06. August 2010:
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickten wir dem letzten Tag ins Angesicht. Auf der einen Seite sind wir traurig, dass es nun nicht mehr heißt: „Wo sind wir morgen?“ aber auf der anderen Seite auch ein bisschen froh, da die letzten 14 Tage nicht nur extrem lustig sondern auch anstrengend waren! Die Kulturhauptstadt 2009, Linz, hatte heute die Ehre die letzte Stadt auf unserem Road Trip zu sein. Hier machten wir eine Rundreise durch den botanischen Garten und durch die attracktiven Gassen und Straßen von Linz.
Besondere Freude bereiteten Thomas F. die Pelargonien, seine Favoriten waren Cola- und Karottenduft. Das riesige Areal lädt zum Entdecken & Erkunden ein. Am besten gefiel uns das Gewächshaus mit Kakteen, fleischfressenden Pflanzen ("Das da ist nicht Wasser, sondern Verdauungssaft!!") und einer eigenen Orchideenabteilung.
Ein abschließender Besuch im Ars Electronica durfte natürlich für alle Technikinteressierten auch nicht fehlen.
Als letzte Station ging es schließlich in die Ortschaft Langenlois, wo sich das Loisium befindet. Im Loisium erwartete uns eine fantastische Reise von der Traube bis zum Wein. In den riesigen, 900 Jahre alten Kellergewölben, die sieben Meter in die Tiefe gegraben wurden, erfährt man alles von der Herstellung bis zur Lagerung des geschmackvollen Traubengärsaftes. Wir freuten uns besonders auf die anschließende Weinverkostung!
Am Abend war dann natürlich der Besuch beim Heurigen Pflicht. Bei deftiger Jause und Wein plauderten wir vor allem über die vergangenen 2 Wochen. Erfahrungen, Eindrücke, Erlebnisse - Erinnerungen die uns noch lange bleiben werden, so kann man den Extreme Austria Road Trip ausklingen lassen.
Vorwärts, Rückwärts, Attacke, Entern! - 14. Tag
05. August 2010:
Wer bei der Überschrift an Piraten denkt, liegt nicht falsch! Unsere Reise neigt sich leider dem Ende zu - heute stand die letzte Extremsportstation am Programm. In Liezen gingen wir mit Absolute Outdoors (http://www.rafting.at/) raften in der Enns! Über 1½ Stunden Weißwasser, Flippen (=Umkippen des Bootes), ‚gegnerische‘ Boote entern und gegenseitiges ins-Wasser-werfen – unter dem wachsamen Auge von Guide Marc wurde nichts ausgelassen. Selbst das 10 Grad kalte Wasser konnte uns nicht davon abhalten unsere ersten Wildwasser-Schwimmversuche zu starten. Der Nationalpark Gesäuse bzw. Kalkalpen birgt imposante Ausblicke und eine wunderschöne Gebirgslandschaft. Das packende Ambiente macht den Trip zu einem Wahnsinns-Erlebnis, Outdoor Experience vom Feinsten!
Marc führte uns später noch über einen Klettersteig zum Flying Fox. Eingehängt im Klettergurt saust man dort ein Stahlseil hinunter - richtig hoch über der Schlucht, extrem lustig (hier kann man die Höhe & Geschwindigkeit richtig genießen) und nichts für schwache Nerven! Nachahmung empfehlenswert! Gegen Ende des Tages machten wir uns auf die Reise nach Linz über die kurvigen Landstraßen der Eisenwurzen, dem Verlauf der Enns entlang. In Linz angekommen checkten wir im Youthotel ein und gaben uns schlussendlich dem regen Nachtleben hin.
I believe I can fly - 13. Tag
04. August 2010:
Heute war einer der tollsten und extremsten Tage, erlebt im steirischen Sölktal!
Nach einem herzhaften Frühstück in der Erzherzog-Johann-Hütte bereiteten wir uns vor auf eine absolute Top-Station: Tandem-Paragleiten. Mit den drei netten Guides vom Sky Club Austria in Gröbming fuhren wir auf den Michaelerberg (http://www.skyclub-austria.at/html/de/). Im Anschluss an eine kurze Instruktion schnallten wir uns den Rucksack in Form eines bequemen Sitzes um und konnten bei gutem Wind gleich losstarten. Wir konnten, wie niemals zuvor, die tolle Tallandschaft von oben betrachten und die Freiheit der Lüfte genießen. Trotz einer verpatzten Landung war der Adrenalinkick perfekt! Einige von uns spielen seither mit dem Gedanken, einen Kurs oder eine Flugsafari zu machen!
Um das tolle Erlebnis gemütlich ausklingen zu lassen, ging es ins Schlosshotel auf eine kleine Mahlzeit. Dort kam es zu einem interessanten Gespräch mit Thomas Grabner, Paraglide-uide und Kunstflieger. Er entwickelte einen neuen und weltweit einzigartigen Simulator zum Üben der Steilspirale, welche in Gefahrensituationen dazu dienen soll, schnell an Höhe zu verlieren. In der Zentrifuge kann man gefahrlos Fliehkraftbelastungen bis maximal 7G (!) trainieren. Der harte Kern unserer Truppe ließ sich natürlich nicht zweimal bitten und probierte den Gforce-Trainer ® gleich selbst aus (http://www.gforce-trainer.com/). Angefangen von 2G Belastung steigerten wir uns auf 4G, wirklich der Wahnsinn! Ohne spezielle Atemtechnik wird einem bereits bei 3G schwarz vor Augen. Eine echt tolle Erfindung, um Extremsituationen beim Paragleiten kennen & meistern zu lernen - und für uns 'Extreme Roadtripper' natürlich eine 'Mordsgaudi'!
Da die Sonne abends immer noch herablächelte, machte der selbe harte Kern noch eine kleine Wanderung zum Kaltenbachsee auf circa 1850 Höhenmetern. Auch das nur sieben Grad kalte Wasser konnte Magdalena, Raphi, Friedl, Thomas K., Christoph und Thomas F. nicht von einem erfrischenden Bad abhalten. Mit Sichtung von „Nessie“ (oder „Sölki“) inklusive. Nach der 'Badegaudi' stiegen wir wieder hinab zur Erzherzog-Johann-Hütte, welche mit den besten Ribs Österreichs punkten kann! Sie bietet außerdem tolles Ambiente und angenehmes Hütten-Flair und ist wirklich einen Besuch wert!
Wasserspiele in Salzburg - 12.Tag
03. August 2010:
Nach Besuch der größten und zweitgrößten Stadt, stand heut die viertgrößte Stadt von Österreich auf dem Programm. Schon am Anfang des Tages wurden wir mit einer großen Herausforderung konfrontiert. Da es in Salzburg extrem wenig Parkplätze gibt dauerte es auch dementsprechend lang bis wir 4 der begehrten Plätze fanden (Extrem Parkplatz suchen). In der Innenstadt angekommen bot sich das für Salzburg typische Bild, schöne Sehenswürdigkeiten aber massig viele Touristen, allen voran die Japaner. So bannten wir uns durch das Blitzlichtgewitter in der Getreidegasse um das Geburtshaus von Mozart zu erreichen. Da „Wolferl“ der größte österreichische Komponist war, ist diese Station natürlich Pflicht in Salzburg. Es war sehr beeindruckend zu sehen wie Mozart aufwuchs und wie die Ausstattung zu damaliger Zeit war. Anschließend gab es noch eine Führung wo unsere Salzburger Teilnehmer mit ihren (Halb)Wissen glänzten. Ob kleinstes Haus, älteste Bäckerei, Friedhof oder WC-Möglichkeit überall gab es eine fachkundige (und nicht immer ganz vollständige) Erklärung.
Am Nachmittag waren wir noch im Lustschloss Hellbrunn eingeladen. Allein der Name weckte schon das Interesse mancher Teilnehmer. Nach einer Führung alla Schloss Schönbrunn (Audioguide) wurde es im wahrsten des Wortes feucht. Nicht weil es fast die ganze Zeit regnete sondern weil wir uns die bekannten Hellbrunner Wasserspiele anschauten. Da aus jedem erdenklichen Ort Wasserfontänen schossen wurde man früher oder später einfach nass. Zu seinem eigenen „Unglück“ konnte man sich aber auch am Unglück anderer belustigen (wenn z.B.: jemand unvorteilhaft in den Schritt getroffen wurde :). Alles in allem also eine sehr lustige aber auch interessante Station. Am Ende des Tages machten wir uns ins Sölktal auf um auf der Erzherzog Johann Hüte zu nächtigen.
Pinzgau, Pongau, Bier! - 11. Tag
02. August 2010:
Heute wachten wir auf 1600 Meter Seehöhe nach einer erholsamen Nacht im Matratzenlager des Berggasthof Schuttannen auf. Nach einem deftigen Frühstück mit der besten Schweinsstelze nach dem Schweizerhaus in Wien, Speck & Montafon-Käse bretterten wir die Schotterstraße hinunter, diesmal mit dem Ziel Salzburg. Mehr als 500 Kilometer mit ‚Sandy, Ferrari, Sputnik & Diesel‘ lagen noch vor uns. Der Regen verfolgte uns von Bregenz über Tirol bis nach Salzburg, wo wir ihm schlussendlich doch noch entwischen konnten. Nach einem erfrischenden Zwischenstopp mit Sprung in den Zeller See bei strahlendem Sonnenschein, erreichten wir in freudiger Erwartung eines kühlen Bieres die Stiegl Brauerei. Sie hat ihren Stammsitz in Salzburg und lädt mit den Brauwelten auf eine genussvolle Tour durch die Kunst des Bierbrauens ein. Abgerundet wurde die Ausstellung mit einer leckeren Bierverkostung und einem geselligen Beisammensein. Pyramiden aus Bierkrügerl, Weisswurst und andere Leckerbissen dekorierten unseren Tisch, bis wir mit vollem Magen und sonnigem Gemüt zurück zu unseren Fiats rollten. Die Salzburger Innenstadt lockte uns trotz strömenden Regens noch auf das eine oder andere Getränk aus dem Haus, im gesamten ein gelungener Tag!
Anmut, Adrenalin, Aida - 10.Tag
01. August 2010:
Heute war es soweit. Tag der Entscheidung – denn heute war Bungy Jumping von der Europabrücke angesagt. Schon beim Frühstück gab es kein anderes Thema mehr und auch das bloße Denken daran löste bei manchen Herzrasen aus. Davor ging es aber noch zu den Swarovski Kristallwelten in Wattens, als Beruhigung sozusagen. Funkel, Bling, Bling…eine mystische Welt voller Kristalle erwartete uns hier. Besonders die Mädels unter uns wünschten sich wohl das ein oder andere Stück zu besitzen (man munkelt auch einige Burschen).
Schließlich fuhren wir zum Bungy Jumping. „Boah, verdammt ist die hoch“, dachten wir uns alle als wir zum ersten Mal die Europabrücke erblickten. Nach dem „Einchecken“ und einem kurzen „Briefing“ machten wir uns auf den Weg zu den Absprungplattformen. Allein diese Strecke ist nichts für schwache Nerven, man konnte regelrecht spüren wie bei jedem Schritt die Anspannung wuchs. Bei der Plattform angekommen startete die Adrenalinproduktion. „Hier sollen wir runterspringen? Was ist wenn das Seil reißt? Ich will nicht..!“ – Nach kurzen Warten und allen mögliche komischen Gedanken kamen wir dann an die Reihe. Von hier an geht dann alles ganz schnell: Man bekommt die Fußschlaufen angezogen, das Seil wird angehängt und schon steht man an der Kante mit Blicke 192m in die Tiefe. Alles wird irgendwie irreal, denn wann sonst fällt man die Entscheidung einfach kopfüber einige hundert Meter hinunter zu springen. 5…4…3…2…1…Bungy! – hört man diese Wörter gibt es nur mehr zwei Möglichkeiten, springen oder nicht. Entscheidet man sich für die erste Variante erwartet einem 160m das Gefühl der Schwerelosigkeit, einfach unbeschreiblich und das was den Kick ausmacht. 1-2 Sekunden dauert es bis man dann mehr oder weniger sanft vom Seil gebremst wird. Wer denkt dass man nun schon das Schlimmste überstanden hat, liegt falsch – sofort geht wird man wieder nach oben geschleudert um anschließend wieder abwärts zu fallen, so lang bis sich das Seil entspannt hat. In 30m Höhe wartet man dann auf das rettende Seil was einem dann nach oben zieht. Oben angekommen ist man dann einfach nur erleichtert und eine Erfahrung reicher. Stolze 7 von uns können behaupten diese Erfahrung gemacht zu haben.
Nachdem wir zu zittern aufhörten und wieder fahrfähig waren, ging die Reise weiter nach Vorarlberg in die Landeshauptstadt zu den Bregenzer Seefestspielen. Dort wurde uns eine tolle Führung Backstage (und auch „On-Stage!) geboten. Die spektakuläre, 5 Mio. € teure Kulisse zu „Aida“ war atemberaubend. Die Fragmente der zerborstenen, der Freiheitsstatue nachempfundenen Figur sind riesig. Der 15 Meter lange Fuß – Schuhgröße 2400 – würde zu einer 100 Meter hohen Statue passen.
Nach einem Kaffee in der verwinkelten Innenstadt ging es zum urigen Berggasthof Schuttanen in Hohenems, einer richtigen Almhütte mit Matratzenlager und Klassenfahrt-Flashback.
Life is a highway - 9.Tag
31. Juli 2010:
„Sie befinden sich im Funknetz des Extreme Austria Road Trips! Bitte verlassen Sie diese Frequenz!“ – Das hörten Babyphonebesitzer & Hobbyfunker, deren Weg wir mit unseren Walkie Talkies kreuzten.
Road Trip-Feeling pur – 10 Stunden von Graz über den Großglockner und das Zillertal bis nach Innsbruck, garniert mit tollen Zwischenstopps.
Nr.1 – der Weißensee in Kärnten, der höchst gelegene Badesee der Alpen auf ca.1000 Höhenmeter, lädt mit glasklarem Wasser und der besten Wasserqualität Europas zum Planschen ein!
Nr.2 – Großglockner Hochalpenstraße mit spektakulären Aussichten in die österreichische Alpenwelt und Blick über die Pasterze. Alle Roadtripper waren gefesselt vom packenden Panorama. Wie macht man aus 19 bis 27-jährigen wieder kleine Kinder? Genau, man lässt sie mit verfressenen und daher zutraulichen Murmeltieren spielen. Die dicklichen Tiere machten Männchen, kletterten uns auf den Schoß und balgten sich um Toblerone & Co. Nachdem sie unser Abendessen verdrückt hatten, ging es in rasantem Tempo abwärts.
Nr.3 – Ein kurzer Abstecher zu den Krimmler Wasserfällen im Salzburger Pinzgau rundete den heutigen Tag ab. Nach bereits über 1000km (!) zurückgelegter Gesamtstrecke geht es weiter Richtung Innsbruck – Berger Racing Team ganz vorne ;-)
Nr. 4 - Bett. Nach der längsten Fahrtstrecke unseres Roadtrips haben wir großen Schlafbedarf. Daher, in diesem Sinne - gute Nacht, wir sehen uns morgen on the road!
Casino Royale - 8. Tag
30. Juli 2010:
„Casino Party geht scho´, g´winn ma vui Gas“ – war das Motto des heutigen Tages! Doch bevor wir unser Geld im Casino Velden verspielen konnten, ging es auf Station in Klagenfurt. Extreme Austria Road Trip goes World Trip. Im Minimundus konnten wir die schönsten Bauwerke und Sehenswürdigkeiten der ganzen Welt in Miniaturausführung bewundern. Ob Eifelturm, Petersdom oder ein Live-Raketenstart wie in Cape Canaveral, alles war dabei - klein aber 'oho'!
Am Abend hieß es schließlich: Extrem aufbrezeln für den anstehenden Casinobesuch in Velden. Nachdem wir mit Sekt und leckeren Brötchen empfangen wurden, gab es ein exklusiv nur für veranstaltetes Roulette Turnier. Hier zeigte sich schon für wen heute das Glück lacht und wer besser aufpassen sollte. Die Roadtripper setzten riesige Geldmengen beim Black Jack, Roulette und Texas Hold´em Poker aufs Spiel. So kam es, dass am Ende des Abends nicht jeder eine positive Bilanz seiner Finanzen aufweisen konnte. Es gab Gewinner und Verlierer, aber was soll‘s, viel Spaß hat‘s gemacht, wir hatten einen hammer Abend - und für die Verlierer gibt es das sprichwörtliche Glück in der Liebe!
L[i]eben in Graz - 7.Tag
29. Juli 2010:
Wir hattenheute einen echt tollen Tag in Graz! Wer glaubt Kultur sei langweilig, irrt sich gewaltig. Das Volkskundemuseum des Joanneum und das Kunsthaus (von den Architekten liebevoll "Friendly Alien" bzw. im Volksmund "umgedrehter Kuheuter" genannt) sind wirklich der Hammer. Neue Zugänge zum Thema Gebrauchsgegenstände inklusive (Klopapierspender, Gemeinschaftsbetten, Muttertagsgeschenke, Wärmsteine, etc.).
Die Ausstellung Human Condition bietet eine Reise in die menschliche Ethik, in der die Strukturen der Rede, der Verantwortung und der moralischen Handlungsfähigkeit auf dem Spiel stehen.
Bless N°41 - Retrospektives Heim zeigt modifizierte Gegenstände aus unserer Zeit aus anderen Blickwinkeln.
L[i]eben - uferlos und andersrum eröffnet interessante & grenzwertige Blicke auf die Lesben- & Schwulenbewegung in der Steiermark.
Das geplante Rennen auf den Schlossberg musste aus konditionsbedingten Gründen und akutem Schlafmangel gecanceled werden. Stattdessen gönnten wir uns Kaffee am Gipfel des Grazer Stadtberges, wo uns die phänomenale Aussicht sprachlos machte.
Chillen und "Osterhazy" - 6.Tag
28. Juli 2010:
Ahh…was gibt es schöneres als bei Sonnenschein in einem 4 Sterne Hotel am Neusiedlersee aufzuwachen?
Nun ja, weniger Wind wäre gut aber man kann ja nicht alles haben. Obwohl es für einige eine etwas längere Nacht gewesen war, waren alle pünktlich beim Frühstück anzutreffen. Anscheinend wirkt Seeluft wahre Wunder. Nach einem sehr ausgiebigen Buffet brachen wir voller Tatendrang zum Baden auf. Aufgrund der bevorstehenden Schlechtwetterwarnung für ganz Österreich beschlossen wir den Vormittag noch am See zu verbringen. Das Gute war, dass wir uns keine Sorgen über unsere Frisuren machen mussten (super windgeformt), allerdings entpuppten sich gewisse Aktivitäten wie z.B.: Beachvolleyball als doch etwas schwierig (um nicht zu sagen „extreme“). Bei geschätzten Windgeschwindigkeiten von 100km/h ;-) musste man schauen, dass man nicht von der eigenen Angabe getroffen wurde. Andere von uns nutzten die Zeit, um die zahlreichen Kite- und Windsurfer bei ihren spektakulären Manövern zu beobachten (5 Meter Sprünge inklusive).
Nachdem wir uns alle mehr oder weniger erholt hatten, brachen wir nach Eisenstadt auf. Eisenstadt ist zwar nicht gerade als große Weltstadt bekannt, trotzdem gibt es etwas Interessantes zu entdecken … und zwar das Schloss Esterhazy. Bevor die Führung begann galt es noch Verrenkungen vor dem Schloss für unser Gruppenfoto zu machen (ja auch das gehört zum Extreme Austria Roadtrip). Bei der Führung erfuhren wir zahlreiche spannende und interessante Infos über das Schloss und die Esterhazys. Highlight war der Tour war als schließlich Thomas F. sogar noch im Haydn Saal am Klavier ein Stück zum Besten geben durfte (eine Weltpremiere sozusagen). Nach tosendem Applaus endete die Führung und wir durften die restlichen Ausstellungen (Weinkeller, Hayden explosiv) auf eigene Faust erkunden. „Back on the road“ dem Sonnenuntergang entgegen führt uns nun der Weg nach Graz wo wir den nächsten Tag verbringen werden. „Welche Abenteuer erwarten uns?“ ist eine Frage die wir uns noch stellen bevor wie müde aber glücklich über diesen tollen Tag ins Bett fallen.
Action am Neusiedlersee - 5. Tag
27. Juli 2010:
Motto des Tages: "Umwege erweitern die Ortskenntnisse."
Nach einem ausgewogenen Frühstück im Youth Hostel Wombats in der Wiener Mariahilferstraße machten wir uns auf den Weg nach Podersdorf im Burgenland. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickten wir auf die angenehme Atmosphäre und Gastfreundschaft in Wien zurück. Nach den ersten kulturellen Höhepunkten in der Hauptstadt ging es nun weiter zu unserer ersten Extremsportstation, dem Kitesurfen, bei den Kiteriders in Podersdorf. Unser Weg führte uns aus dem versmogten Wien auf die windigen, von Weingärten umgebenen Bundesstraßen des wunderschönen Burgenlandes. Wir verspürten ein starkes Gefühl von Freiheit und Lebensfreude, als uns mit offenem Verdeck die Luft um die Ohren pfiff.
Wir hatten absolutes Wetterglück. Nach den verregneten Tagen in Wien empfing uns in Podersdorf endlich die Sonne. Peter, Irene und Christina von den Kiteriders (www.kiteriders.at) erwarteten uns bereits. Nach einem kurzen Gespräch über die Theorie des Kitesurfens legten wir direkt mit den Trockenübungen los. Das Lenken des Kites bereitete einigen Teilnehmern nach der Anreise im Fiat 500 anfängliche Schwierigkeiten, da nun die Devise „Fahrrad fahren statt Auto lenken“ galt. Wenn man die Bar (Lenkstange des Drachen) wie ein Lenkrad dreht, landet der Drachen im Acker. Übungen wie 'Achterfliegen', 'Sinuskurven fliegen' und 'kontrolliertes Landen' ließen uns ein Gefühl für den Kite entwickeln. Schon die kleinen 2m²-Übungskites vermittelten uns, warum Kitesurfen eine Extremsportart ist.
Im Anschluss an die Übungen belohnten wir uns mit einem Sprung in den kühlen Neusiedlersee. Danach ließen wir den Tag mit einem kleinen Beachvolleyballspiel ausklingen. Wir wurden in dem wunderbaren Hotel Herlinde**** direkt am Strand des Neusiedlersees untergebracht. Dort genossen wir den Sonnenuntergang am See.
Kultur² - Kunst & Technik - 4.Tag
26. Juli 2010:
Auch wenn man schon 100. Mal im Technischen Museum war, ist das 101. Mal wieder ein Erlebnis. Mit interaktiven Ausstellungsstücken haben Jung & Alt ihren Spaß. So auch wir! Im Zeit im Bild-Studio konnten wir unsere Moderationskünste beweisen. Texte, Filme und Experimente veranschaulichten den wechselseitigen Einfluss zwischen technischen Errungenschaften und Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Die multimediale Präsentation ermöglicht allen Besucherinnen und Besuchern individuelle Zugänge und macht so den Rundgang durch das Museum zu einem persönlichen Erlebnis.
Im Kunsthistorischen Museum findet sich neben einer großen ägyptischen & griechischen Sammlung auch Meisterwerke von Tizian, Rafael, Arcimboldo, Rubens & de Broglie. In den reichen Sammlungen befinden sich Objekte aus sieben Jahrtausenden, von der Zeit des Alten Ägypten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Besondere Schwerpunkte liegen in der Kunst der Renaissance und des Barock. Der hohe Rang der Sammlungen und ihre Vielfalt sind zum Großteil das Resultat der Vorlieben und Interessen von Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg.
Im Museumsquartier entspannten wir uns auf den pinken „Enzis“ und ließen die vergangenen Tage Revue passieren. Die Meisterschaften des 'sich selbst anpatzens' wurden durch eine hinterlistige Spatzenattacke auf Thomas H. eingeleitet, der sich seinen Coffee-to-go über die Jacke kippte. Auf die anschließende, nicht ganz ernst gemeinte Frage nach seinem aktuellen Parfum antwortete er mit 'des is der neiche Duft von Jakob Monarch'.
Exotische Tiere und kaiserliche Schlösser - 3.Tag
25. Juli 2010:
Morgenkonversation Gudrun: Gemma Frühstücken? Claudia: Was!?! Ja, Party Party!
Nicht ganz pünktlich starteten wir mit dem heutigen Programm. Zuerst ging es ins Haus des Meeres, wo wir mit hohen Erwartungen gegen Mittag ankamen. Dieses befindet sich im Flakturm des Esterhazypark und zeigt auf 3.500m² mehr als 6000 Tiere, darunter Hammerhaie, Rochen & Wasserschildkröten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Terrarienabteilung sowie ein Tropenhaus mit Vögeln und Affen, die keineswegs (!) durch Gitter oder Glasscheiben von den Besuchern getrennt sind. Streicheleinheiten für die Äffchen inklusive! Auch eine Trainingseinheit für den Großglockner ist dabei: neun Stockwerke müssen zu Fuß überwunden werden, um die Aussicht genießen zu können. Zur Alternative steht der Aufzug mit Glasdach, bei dem man jedoch bis zu 'elfundachzig' Stunden (also eine unzählbare Menge) einplanen muss, um vom ersten in den neunten Stock zu gelangen.
Weiter ging es zum Schloss Schönbrunn, um auf Sissis & Franz Josephs Spuren zu wandeln. Ausgestattet mit den modernsten Headsets am Markt, besichtigten wir angefangen beim Frühstücksraum des Kaisers über die Toiletten bis hin zu allen anderen nur erdenklichen Räumen das Schloss. Das Schloss Schönbrunn ist eines der bedeutendsten Kulturgüter Österreichs und seit den 1960er Jahren eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens.
Als Abschluss des heutigen Tages fuhren wir nach einem ausgiebigen Abendessen im Food Court der Millenium City in den Prater. Gezittert wurde bei einer Fahrt mit dem über 100m hohen Kettenkarussell - und zur Bekämpfung diverser Kindheitstraumata ging es für Stefan, Christoph & Thomas in die Geisterbahn, offensichtlich mit Erfolg! Was wäre jedoch ein Besuch im Prater ohne das Schweizerhaus - und so kehrte auch das Team des Extreme Austria Road Trips in dieser ehrwürdigen Gaststätte ein. Die anschließende Fahrt mit einem Fahrgeschäft namens Rotor sollte jedoch das Ende unseres Praterbesuches sein. Vor allem für Thomas F. und seinem zuvor verspeisten Burger sollte diese Fahrt höchst unangenehm enden.
Nach einem triumphalen Sieg von Thomas "Gerhard Berger" Kircher im Go-Kart, nutzten wir schließlich die Wiener Linien, um so schnell wie möglich in die Hapfn zu kommen!
Die Weltmaschine - 2.Tag
24. Juli 2010:
Inmitten eines unscheinbaren Hofes befindet sich die Weltmaschine, ein buntes Sammelsurium aus Glühbirnen, Hula Hoop Reifen, sakralen Gegenständen und viel sich drehendem Kitsch & Nippes. einmal in Bewegung gesetzt, produziert sie unglaublichen Krach & ein wahres Lichtermeer.
Der einfache Bauer Franz Gsellmann hat 25 Jahre damit verbracht, die Maschine zu planen & aufzubauen. Jedes einzelne Teil hat er aus den umliegenden Orten herkutschiert... eine beachtliche Leistung und auf jeden Fall einen Besuch wert (Neben der omnipräsenten Möglichkeit, echtes steirisches Kürbiskernöl & Schnaps zu kaufen) ;-)
Nächster Termin ist ein Besuch in Fürstenfeld mit anschließender Weiterreise nach Wien ins internationale In-Hostel "Wombats". Auf dem Weg dorthin wird auch die Leistungsfähigkeit unserer Autos getestet.
Abschließend geht es auf Lokaltour quer durch Wien - abtauchen im Bermuda Dreieck, Happy Hours, Praterdome & Flex - und natürlich mehrmals(!) einen Zwischenstopp bei unserem Lieblings-Packerlchinesen am Schwedenplatz.
Das Abenteuer beginnt – 1.Tag
23. Juli 2010:
14:00 Uhr Ortszeit, Feldbach. Endlich ist es soweit. Zehn junge Leute aus ganz Österreich erwartet ein ganz spezielles Abenteuer. Zwei Wochen quer durch Österreich auf der Suche nach dem ultimativen Abenteuer. Bungee Jumping, Rafting, Kitesurfen oder Casinonight in Velden sind nur einige Highlights die die Teilnehmer: Claudia, Magdalena, Gudrun, Stefan, Thomas, Thomas, Thomas (alias Gerhard Berger), Raphael, Friedrich und Christoph erwarten. Mit dabei noch vier Fiat 500, die uns helfen werden die rund 2500 Kilometer voll Action, Fun, Natur und Kultur zu absolvieren. Bleibt also nur mehr eins zu sagen: „Lasset den ersten Extreme Austria Road Trip beginnen.“
Erste Station des Roadtrips befasst sich mit einem weltweit bekannten steirischen Produkt, dem Kernöl. Bei der Führung durch die Berghofer Mühle in Fehring erfuhren wir alles über die Herstellung dieses Produktes. Aber wir erhielten auch andere Informationen, wie zum Beispiel, dass Kernöl helfen soll, Alkohol besser zu vertragen. Am Ende der Führung gab es ein spezielles Highlight - die Verkostung aller möglichen Kürbiskernkreationen. Wasabi, Zimt, Vanille, Orange, und Kaffee und viele mehr- ein wahrer Hochgenuss für den Gaumen.
Weiter ging es nach Fehring City, dem Geburtsort von Dr. Willi Nordberg, in dem wir die gleichnamige Ausstellung besuchten. Er war maßgeblich an der Entwicklung der ersten Wettersatelliten beteiligt. Austria went NASA - Houston, wir hatten einen Österreicher!